Umgebungslärm

Schallschutz in der kommunalen Planung

Durch EU-Richtlinien, umgesetzt in nationales Recht durch § 47a-f BImSchG (Lärmminderungsplanung) und die Verordnung über die Lärmkartierung (34. BImSchV), sind die Kommunen aufgefordert, Lärmkarten für verschiedene Hauptlärmquellen zu erstellen und die Zahl der von Lärm belasteten Einwohner zu ermitteln.

Wir erarbeiten zusammen mit den zuständigen Behörden die Grundlagen für die Berechnung der Lärmeinwirkung. Dies betrifft insbesondere das georeferenzierte Gelände- und Hindernismodell sowie die Lage der zu berücksichtigenden Schallquellen mittels GIS-Software. Die Daten zu den Geräuschemissionen der Schallquellen werden ebenfalls durch uns in das Berechnungsmodell eingebaut.

Durch Schallausbreitungsrechnungen mit Hilfe einer geeigneten Software werden die Lärmsituationen ermittelt und dargestellt sowie die Zahl der lärmbetroffenen Einwohner erfasst. Die Daten werden dabei so aufbereitet, dass eine Übermittlung der betreffenden Informationen an die zuständige Behörde unmittelbar erfolgen kann und eine fundierte Grundlage für die auf die Kartierung folgende Lärmaktionsplanung vorhanden ist.

Die Lärmaktionsplanung erfolgt dann interdisziplinär zusammen mit Verkehrs- und Städteplanern unter Beteiligung der Öffentlichkeit.