Vorbeugender Lärmschutz bei Verkehrsinfrastrukturprojekten

Prognosen, Ermittlung von Rechtsansprüchen, Dimensionierung von Lärmschutzmaßnahmen

Im Zuge des Neubaus oder der baulichen Veränderung von Verkehrswegen sind umfangreiche schalltechnische Untersuchungen erforderlich. Neben der Ermittlung des rechtlichen Anspruchs auf Lärmschutz „dem Grunde nach“ steht hier, im Fall von Immissionskonflikten, die Ausarbeitung von Varianten hinsichtlich des Lärmschutzes im Vordergrund. Unter Berücksichtigung der aktuellen Rechtsprechung ist durch schalltechnische Variantenuntersuchungen umfangreiches Abwägungsmaterial zur Verfügung zu stellen.

Bei den anstehenden Genehmigungsverfahrens wird zwischen Raumordnungsverfahren und Planfeststellungs- bzw. Plangenehmigungsverfahren unterschieden.

Als beispielhaft können gelten:

  • Schalltechnische Prüfung verschiedener Trassierungsvarianten
  • Detaillierte Bebauungsaufnahme innerhalb des Untersuchungskorridors
  • Unterscheidung zwischen „Neubau“ und „wesentliche Änderung“
  • Gebäudescharfe Prognose der zu erwartenden Immissionspegel
  • Ermittlung der Ansprüche „dem Grunde nach“
  • Erarbeitung aktiver Lärmschutzmaßnahmen in Varianten in enger Abstimmung mit dem Auftraggeber
  • Ermittlung der Anzahl gelöster Schutzfälle
  • Kosten-Nutzen-Analyse
  • Begleitung von Erörterungsterminen
  • Ermittlung der tatsächlichen Ansprüche auf Schallschutzmaßnahmen
  • Schalltechnische Bestandsaufnahme von Aufenthaltsräumen in betroffenen Gebäuden
  • Dimensionierung passiver Schallschutzmaßnahmen