Erschütterungsprognose

Eine rein theoretisch begründete Prognose von Erschütterungen und Sekundärschall ist mit großen Unsicherheiten behaftet, da das dynamische Verhalten des Untergrunds und der betroffenen Anrainergebäude samt zugehörigen Wechselwirkungen theoretisch zu wenig genau erfasst werden kann. Sichere Prognosen erfordern daher die messtechnische Untersuchung der Erschütterungsübertragung, z. B. durch Probe-Sprengungen bei Abbrucharbeiten. So ist es im Vorfeld von Erschütterungen verursachenden Arbeiten möglich, mittels Erschütterungsprognose eine Abschätzung der zu erwartenden Einwirkungen vorzunehmen.