Baustellen

Hochbau, Tiefbau, Abbrucharbeiten

Bei der Durchführung von Bauarbeiten (z. B. Rammen, Einvibrieren, Verdichten, Abbrucharbeiten, Sprengungen) können große, leistungsstarke Baumaschinen massive Erschütterungen erzeugen.

Diese Erschütterungen werden über den Baugrund auf benachbarte Bauwerke übertragen und können dort die Wohnqualität mindern oder sogar die Gebäudesubstanz beschädigen. Für beide Fälle gibt es Anhaltswerte in der Norm DIN 4150 „Erschütterungen im Bauwesen“, die nicht überschritten werden dürfen. Bei der Arbeit mit schwerem Gerät und Sprengarbeiten haftet erfahrungsgemäß der Bauherr für auftretende Schäden an umliegenden Gebäuden oder Bauwerken. Zur Absicherung der Baumaßnahme können die aktuellen Erschütterungen gemessen und eingestuft werden. Eine Schwingungsmessung hilft sowohl dem Bauherrn, sich gegen eventuelle Schadensersatzansprüche abzusichern, als auch dem Betroffenen, sich gegen unzulässige Erschütterungen zu schützen.

Baubegleitende Erschütterungsmessungen (Dauerüberwachung) gewährleisten die Einhaltung von vorher festgelegten Anhaltswerten, bei deren Überschreitung mit dem Auftreten von Schäden an betroffenen Gebäuden bzw. technischen Anlagen (Funktionsstörungen) zu rechnen ist.

Aber nicht nur die Messung und Beurteilung der Erschütterungsstärke, sondern auch die vorbeugenden Maßnahmen spielen bei uns eine wesentliche Rolle. Erschütterungen können deutlich verringert oder möglicherweise ganz ausgeschlossen werden, wenn geeignetes Arbeitsgerät gewählt wird und deren Einsatzmöglichkeiten bzw. –grenzen genau bestimmt werden. Auf Basis von Messungen während eines Probebetriebs können Erschütterungsprognosen erstellt werden, auf deren Grundlage der Einsatzbereich der Baugeräte festgelegt werden kann.

Für die Projektierung, den Nachweis als Beweissicherung und die Schadensvermeidung ist die Prognose der Erschütterungswirkung, die Erschütterungsmessung und die Begutachtung durch einen Sachverständigen erforderlich.

Durch unsere Erfahrung im Bereich der Erschütterungsmessung und Bewertung der Messdaten können wir Sie individuell für jede Ihrer Baumaßnahmen beraten:

  • Messungen nach der Norm DIN 4150, Teil 2 „Einwirkungen auf Menschen in Gebäuden“,
  • Messungen nach der Norm DIN 4150, Teil 3 „Einwirkungen auf bauliche Anlagen“,
  • Dauerüberwachung,
  • Prävention.