Baulärm

Geräuschanalysen, Messungen, Minderungs- und Ausgleichsmaßnahmen

Baulärm (Hochbau, Tiefbau, Abbruch von Wohn- und Geschäftsgebäuden sowie Bunkeranlagen) beschäftigt in der letzten Zeit zunehmend die Gerichte. Auch für diese Art der Lärmeinwirkung existiert eine einschlägige Verwaltungsvorschrift, welche die Besonderheiten und Eigenarten des Bauablaufs berücksichtigt. Anders als bei gewerb- lichen Anlagen sind bei Baustellen ein konkreter festgelegter Ablauf der Bautätigkeiten und eine exakte Lokalisierung von Geräuschquellen weniger möglich. Bei der Beurteilung ist weiterhin zu beachten, dass es sich um temporäre Geräuschsituationen handelt. In zunehmendem Maße ist zukünftig auch der Baulärm prognostisch zu betrachten. Bereits im Vorfeld sollen potenziell immissionskritische Situationen ermittelt und gegebenenfalls Ausgleichsmaßnahmen abgewogen werden.

Besonderheiten bestehen bei der Ermittlung von Belastungen bei nicht ortsfesten Bau- stellen, wie z. B. dem Neubau von Schienenwegen, oder beim Abbruch von Bunker- anlagen, die neben starken Geräuschemissionen auch durch Erschütterungsemissionen gekennzeichnet sind.

Beispielhaft sind im Folgenden von uns behandelte Fragestellungen beim Betrieb von Baustellen aufgeführt:

  • Immissionsseitige Messung der Geräuscheinwirkungen durch Baulärm bei den Betroffenen
  • Prognose der Geräuschentwicklung geplanter Baumaßnahmen, Optimierung
  • Prognose der Geräusch- und Erschütterungseinwirkungen geplanter Abbrucharbeiten (Bürobebäude, Industriegebäude, Bunker)
  • Geräuschentwicklung von Baustellen im Hochbau
  • Geräuschentwicklung beim Neubau von Schienenwegen